|
Myers-Briggs Type Indicator® MBTI ®
Der Myers-Briggs Type Indicator® (MBTI®) gilt derzeit als eines der seriösesten und angesehensten Instrumente für die Bereiche Management Organisationsentwicklung, Personal und Fortbildung von Führungskräften. Er stellt fest, wie ein Mensch wahrnimmt und welche Entscheidungen er wahrscheinlich treffen wird. Auf der Basis von 90 Fragen werden 16 verschiedene Typen unterschieden. Allein in den USA analysieren damit jährlich sieben Millionen Menschen ihr Präferenz- und Potenzialprofil.
Fast alle "Fortune 500"-Unternehmen (darunter z.B. Apple, Exxon, Citicorp, AT&T, General Electric, General Motors und Siemens) sowie amerikanische Ivy-League Universitäten nutzen dieses Instrument für Analysen, Training und Weiterbildung.
Insgesamt liegen 16 validierte Sprachversionen vor, darunter seit 1991 auch eine deutschen Version.
Der MBTI® ist wissenschaftlich abgesichert und wird von der renommierten Consulting Psychologists Press vertrieben.
Es liegen umfangreiche Untersuchungen zu den Bereichen Objektivität, Reliabilität (Cronbach Alpha) und Konstruktvalidität (z.B. Strong-Campbell Interest Inventory) vor.
Der MBTI® bezieht sich auf die von Carl Gustav Jung entwickelten Typentheorie. Darin zeigt er typisierbare Grundmuster in folgenden psychischen Prozessen auf wie wir Informationen aufnehmen und wie wir Entscheidungen treffen.
Auf dieser Grundlage entwickelte die amerikanische Psychologin Isabel Briggs-Meyer 1962 einen umfassenden Fragebogen zur Identifizierung von Persönlichkeitspräferenzen.
Dabei ging sie von folgenden Voraussetzungen für die MBTI-Theorie aus:
1. Menschliches Verhalten ist nicht zufällig, auch wenn es manchmal so scheint.
2. Menschliches Verhalten ist klassifizierbar und bis zu einem gewissen Grad vorhersagbar: Es kann beschrieben werden, wie Menschen Informationen bevorzugt aufnehmen und dann Entscheidungen treffen. Die bewusste Aktivität lässt sich in zwei Wahrnehmungsprozesse (sinnlich und intuitiv) sowie in zwei Beurteilungsprozesse (analytisch und gefühlsmäßig) aufteilen.
3. Menschliches Verhalten ist unterschiedlich, weil es verschiedene Neigungen und Präferenzen gibt: Unsere Präferenzen bestimmen in hohem Maße unser Verhalten und haben, unter anderem wesentlichen Einfluss darauf, welchen Führungsstil jeder einzelne bevorzugt, wie wir Probleme lösen, wie unser Kommunikationsstil geprägt ist, zu welcher Konfliktbewältigungsstrategie wir greifen und wie wir in Teams agieren.
Doch keine Angst. Der MBTI® ist kein Test, nachdem wir dann in einer "Schublade" sitzen und nicht wieder heraus können. Der MBTI® ist ein "Entwicklungsinstrument". Es geht bei einer Beratung mit dem MBTI® nicht hauptsächlich um die Beantwortung des Bogens mit den 90 Fragen, sondern um die Validierung des ermittelten Profils durch den Klienten hinterher.
Im Coaching ,in der Supervision und in der Teamentwicklung werden auf der Grundlage der MBTI® Ergebnisse entsprechende Veränderungsprozesse moderiert .
Literaturtipps:
Richard Bents; Reiner Blank: MBTI - eine dynamisch Persönlichkeitstypologie
Richard Bents; Reiner Blank: Typisch Mensch - Einführung in die Typentheorie
Thomas Lorenz; Stefan Oppitz: 30 Minuten für Profilierung durch Persönlichkeit
Meyers-Briggs Type Indicator® und MBTI® sind in Großbritannien, un den USA und in der Europäischen Union eingetrages Warenzeichen von Consulting Psychologists Press, Inc. CPP
|