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Kollegiale Beratung
Strukturierte und kreative Methoden für die Fallberatung im Team
Kollegiale Beratung ist der Juniorpartner der
Supervision und ohne Seniorpartner
nicht denkbar.
Häufig entsteht in Teams das Bedürfnis, neben
oder nach einem Supervisionsprozeß auch ohne
Supervisor reflektierend miteinander umzugehen.
Immer öfter reichen auch die Etats nicht aus, um
soviel Supervision zu bekommen, wie es sich ein
Team wünscht.
In der Regel fehlt es für das reflektierende
Miteinanderumgehen sowohl an Erfahrung als auch
an Absprachen, die den Einzelnen und den
gesamten Raum schützen können.
Die Vorgehensweise und die Methoden aus der
Supervision sind ohne den Supervisor nicht
einzusetzen, also nicht 1 zu 1 kopierbar.
Hier kann kollegiale Beratung ergänzen oder
überbrücken.
Kollegiale Beratung bietet ein Gerüst, einen
Rahmen, ein Regelwerk, daß sowohl Sicherheit
bietet, als auch das Wesentliche konstruktiver
Reflexion ermöglicht.

Voraussetzungen für
kollegiale Beratung
Bevor kollegiale Beratung als Methode eingeführt
werden kann, sollte das Team gemeinsam mindestens
einen Supervisionsprozeß seit einiger Zeit begonnen
oder durchlaufen haben.
Soll kollegiale Beratung in einer Gruppe stattfinden,
sollten Supervisionserfahrung von jedem Teilnehmer
vorausgesetzt werden.
Für ein Team, in dem die Arbeitsbeziehungen massiv
gestört sind, taugt kollegiale Beratung nicht, weil
eine kollegiale Atmosphäre eine wichtige Voraussetzung
für die Reflexionsarbeit untereinander ist.
Das gilt natürlich auf für eine Gruppe.
Hierarchien sind der kollegialen Beratung hinderlich, also
sollten sich entweder Kolleginnen und Kollegen einer
Hierarchieebene zusammenfinden oder die verschiedenen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer verständigen sich für die
Zeit der kollegialen Beratung darauf, daß alle die gleichen
Rechte haben und auf nichts aus der kollegialen
Beratung später mit hierarchischen Mitteln reagiert wird.
Kollegiale Beratung braucht einen freien Raum. Es muß
sichergestellt werden, daß die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer mindestens 1 1/2 Stunden miteinander ihre
absolute Ruhe haben können - keine Telefonate, keine
Störungen.

Kollegiale Beratung & Supervision
Kollegiale Beratung ist kein Ersatz für Supervision,
sondern wird durch Supervisionserfahrung erst
möglich.
Ein Tagesseminar "Kollegiale Beratung" schafft die
notwendige Grundlage und kann auf
Besonderheiten des Teams oder der Gruppe
Bezug nehmen.

Kollegiale Beratung
als Inhouse-Schulung in ihrer Einrichtung:
PRAXIS & VISION führt die Inhouse-Schulung durch.
Das Seminar "Kollegiale Beratung" umfaßt in der
Regel einen Seminartag von 5 Stunden (ohne Pausen).
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 12 Personen begrenzt.
Zur Planung und Buchung der Inhouse-Schulung
"Kollegiale Beratung"
wenden Sie sich bitte an PRAXIS & VISION.
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